Bergbau
Schwarzes Gold und rote Erde
Bergbaugebiet Zeitz Das Gebiet Zeitz wird seit dem 18. Jahrhundert durch den Braunkohlenbergbau landschaftlich und industriell geprägt. Der „Mondsee" im Freizeitpark Pirkau entstand durch Rekultivierung des ehemaligen Tagebaues Pirkau. Durch Flutung wurde ein Naherholungszentrum mit Badestrand zwischen den Städten Hohenmölsen und Zeitz geschaffen. Im Tagebau Profen werden durch das Unternehmen MIBRAG jährlich bis 10 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Der Aussichtspunkt an der „Grünen Magistrale" zwichen Profen und Theißen bietet einen guten Einblick in das neu erschlossene Abbaufeld Schwerzau. Die 1889 erbaute Brikattfabrik Herrmannschacht bei Zeitz ist die einzig erhaltene der ersten Generation und somit älteste Brikettfabrik der Welt. Sie beherbergt in ihrer Ausstellung einen technischen Maschinenbestand zur Veredlung der Braunkohle aus den Jahren ab 1883. Seit 2004 wächst hier ein kleiner „Braunkohlewald" mit tertiären Vorgängern verwandten Pflanzen. Das Objekt ist Bestandteil der regionalen Route der Europäischen Industriekultur (ERIH) Westlich der Bundesstraße B 91 befindet sich das Bergbaumuseum Deuben. Es zeigt die einzige Modellsammlung zum Thema „Braunkohlenbergbau im südlichen Sachsen-Anhalt", einen ausgebauten Tiefbaustollen, einen Abbauort und eine Kettenbahn sowie auf einer Freifläche verschiedene bergbautypische Geräte. Tipps:
Fotosammlung: "Mondsee" (ehem. Tagebau Pirkau / Hohenmölsen) Tagebau Profen Brikettfabrik Herrmannschacht Zeitz Bergbaumuseum Deuben
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