Veranstaltungen und Exkursionen der Glück-Auf-Tour 2010
aktuelle-  und Veranstaltungen in der Zukunft!


Die  aktuelle Fassung des Programms aller Vorträge des Salzforums
für das Jahr 2010:

Vortragsprogramm 2010 (PDF)



Termine und Ziele der Exkursionen:

Exkursionen 2010 (PDF)


06. Juli 2010, 11 Uhr am Riebeckplatz:

Halle ehrt Carl Adolph Riebeck durch Anbringen von Straßen-Zusatzschildern
am Riebeckplatz am 06. Juli 2010, 11 Uhr am Riebeckplatz, oberer Ausgang der
Leipziger Straße.
 
Seit einiger Zeit sorgt eine Bürgerinitiative dafür, dass in Halle
Straßenschilder mit erläuternden Zusatzschildern versehen werden. Die
Anregungen dazu stammen jeweils von Einzelbürgern, Vereinen und weiteren
Gruppierungen.
Auf Veranlassung des Interessenvereins Bergbau e. V. werden nun am 06. Juli
2010 die Straßenschilder am Riebeckplatz erläuternde Zusatzschilder
erhalten. Finanziell und inhaltlich wird dieses Vorhaben durch die
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Bezirk
Halle-Magdeburg, unterstützt.
 
Und das ist der Grund für diese Ehrung:
 
Carl Adolph Riebeck wurde am 27. September 1821 in Clausthal als Sohn einer
Bergmannsfamilie geboren. Außerordentlich zielstrebig arbeitete er sich aus
einfachen Verhältnissen zum bedeutenden Unternehmer empor. Riebeck erkannte
den besonderen Wert der Inhaltsstoffe der Braunkohle für die stoffliche
Nutzung, gründete ab 1858 nach und nach zahlreiche Braunkohlenförderbetriebe
(Tief- und Tagebaue) und Veredlungsbetriebe (Schwelereien, Fabriken der
Wachsverarbeitung und Brikettfabriken). Durch sein Wirken beförderte er das
Entstehen eines spezialisierten Maschinenbaus in Halle, Weißenfels und
Zeitz. Die von Carl Adolph Riebeck geführte A. Riebeck'schen Montanwerke
Aktiengesellschaft  war 1882 das größte Braunkohlenunternehmen
Mitteldeutschlands. Die Leitung des Unternehmens befand sich in einem
repräsentativen, im 2. Weltkrieg zerstörten Gebäude am ehemaligen Leipziger
Platz, später Riebeckplatz, in Halle (Saale). C. A. Riebeck starb am 28.
Januar 1883 in Halle.

weitere Informationen zu C. A. Riebeck in Wikipedia


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